Habe gerade mal versucht, eine Datei (377MB) auf meinen USB-Stick zu ziehen. Das Ergebnis war ernüchtern.

Nach knapp 10 Minuten habe ich abgebrochen, da waren dann 280 MB kopiert (macht 4,6 MB/s).

Und mit ZFS:

96 Sekunden (28,8 MB/s)

Irgendwie ist die FAT32 Unterstützung von Solaris mies…

Achja, ich liebe die “time” Funktion icon smile Performance USB Stick unter Solaris

Bei der Einrichtung des PCs war ich eigentlich von einem Mirror als Datenspeicher ausgegangen. Da ich nun aber doch noch etwas mehr Speicher benötige, wollte ich noch eine zusätzliche Platte dazuhängen und ein RaidZ draus machen.

Leider kann man diesen Vorgang nicht direkt ausführen, sondern muss ein bisschen Daten hin und her kopieren. Benötigt werden hier die 3 Platten für das RaidZ (2 davon aktuell im Mirror), außerdem noch eine Platte für die temporäre Speicherung der Daten im Mirror.

Der Mirror besteht aus c0d0s7 und c1d0s7. Hier ersetze ich ersteinmal eine Platte durch die Temporäre:

# zpool replace tank c1d0s7 c3d0s7

Danach entferne ich die zweite Platte

# zpool detach tank c0d0s7

Dann bleibt noch ein Mirror mit einer Platte (c3d0s7) übrig.

Als nächstes wird ein RaidZ erstellt

# zpool create store raidz c0d0s7 c1d0s7 c2d0s7

und für jedes Dateisystem ein Snapshot gemacht:

# zfs snapshot tank/home@home & zfs snapshot tank/opt@opt & zfs snapshot tank/xen@xen

Danach sollte der Pool so aussehen:

# zfs list
NAME             USED  AVAIL  REFER  MOUNTPOINT
store            448K   320G  24,0K  /store
tank            6,01G   222G    18K  /tank
tank/home       2,82G   222G  2,82G  /export/home
tank/home@home      0      -  2,82G  -
tank/opt        2,62G   222G  2,62G  /opt
tank/opt@opt        0      -  2,62G  -
tank/xen         583M   222G   583M  /export/xen
tank/xen@xen        0      -   583M  -

Um nun die Daten von tank auf store zu bekommen, verwende ich ein zfs send | zfs receive:

# zfs send tank/home@home | zfs receive store/home
# zfs send tank/opt@opt | zfs receive store/opt
# zfs send tank/xen@xen | zfs receive store/xen

Schon sind die Daten sowohl in tank als auch store:

# zfs list
NAME              USED  AVAIL  REFER  MOUNTPOINT
store            6,04G   314G  29,3K  /store
store/home       2,82G   314G  2,82G  /store/home
store/home@home      0      -  2,82G  -
store/opt        2,66G   314G  2,66G  /store/opt
store/opt@opt        0      -  2,66G  -
store/xen         583M   314G   583M  /store/xen
store/xen@xen        0      -   583M  -
tank             6,01G   222G    18K  /tank
tank/home        2,82G   222G  2,82G  /export/home
tank/home@home   1,51M      -  2,82G  -
tank/opt         2,62G   222G  2,62G  /opt
tank/opt@opt         0      -  2,62G  -
tank/xen          583M   222G   583M  /export/xen
tank/xen@xen         0      -   583M  -

Jetzt müssen nur noch tank gelöscht und die Mountpoints angepasst werden und schon ist das RaidZ fertig…

Leider hat das 75er Release immer noch den Bug 6595488 (welchen ich erst heute gefunden habe) dabei. Das heißt, ATAPI-Laufwerke werden an einem Nvidia-Sata-Controller NICHT erkannt…

Jetzt heißt es auf die Lösung warten, da der Bug aber schon seit Ende August gemeldet ist, bleibt er wohl noch etwas bestehen icon sad Bug 6595488

Eigentlich wollte ich hier bereits über Xen und Windows schreiben, dabei gabs aber ein “kleines” Problem:

Mein Mainboard — es unterstütz nämlich kein AMD-V, was von Xen aber benötigt wird, um Windows zu virtualisieren.

Leider gibt es auch kein passendes Bios im Netz, im Gigabyte Forum konnte mir auch nicht weiter geholfen, also was tun?

Ich habe mir dann mit modbin6 ein eigenes Bios zusammengebaut, die Virtualisierungsfunktion war im Bios bereits vorhanden nur versteckt. Modbin6 läuft leider nicht unter WinXP bzw verweigert da, das Bios zu speichern. Deswegen habe ich es dann mit einer Win98 Startcd und einem USB-Stick hinbekommen.

Beim Flashen des neuen Bios ging mir dann doch das Herz auf Grundeis, hatte irgendwie Angst um mein Mainboard.

Jetzt geht es aber, die ersten Ergebnisse werden hoffentlich bald folgen!

Achja: wer das Bios braucht soll sich melden!

So, endlich fertig mit dem Live Upgrade.

Leider bin ich etwas enttäuscht, meine CD-Laufwerke werden immer noch nicht gefunden, Compiz bringt leider einige Fehler, vielleicht bin ich aber auch einfach zu übermüdet.

Was mir aber aufgefallen ist:

Firefox 2.0.0.7 und Thunderbird 2.0.0.6

Neue Version von Gnome

Werde jetzt mal noch kurz versuchen, Xen zum laufen zu bringen, dann wars das fürs erste.