Gestern war der Tag gekommen, meine E4500 wurde abgeholt. Pünktlich um 18:00 klingelte es an der Tür, der Käufer war da.

Habe mich dann kurz mit ihm unterhalten und mich dann schweren Herzens von meiner Dicken getrennt. Was mich aber doch gefreut hat: Der Käufer ist auch ein ziemlicher Freak, er hat daheim unter anderem eine 450r und einige SparcStations stehen.

Zum Trost ist dann aber auch noch das Paket mit der neuen Hardware gekommen, sieht alles sehr vielversprechend aus icon smile Nun ist sie weg

Habe mich nun nach langem überlegen dazu entschieden, meine E4500 zu verkaufen. Dazu werden auch die D1000 + Festplatten abgestoßen. Da ich demnächst umziehen werde und nicht weiß, ob ich für die E4500 Platz in der neuen Wohnung habe, ist dies wohl das beste.

Leider brauche ich dann aber einen neuen Server für meine Spielereien. Genial wäre natürlich eine Netra, wobei ich da leider noch nicht den Stromverbrauch herausbekommen habe. Der Server soll dann (wenn möglich) als Router mit Firewall und diversen kleineren Diensten laufen. Eventuell verkaufe ich dann auch direkt meine NAS (DNS-323) und bastel aus dem Server eine neue. 20MB/s müsste ich wohl auch damit hinbekommen icon wink Verkaufe E4500 + Zubehör bzw. Suche einen gescheiten Server

Falls jemand Interesse an meiner Hardware hat, oder Ideen für einen neuen Server (nichts neues, zu teuer) bitte melden icon wink Verkaufe E4500 + Zubehör bzw. Suche einen gescheiten Server

Nachdem der Server nun auf dem virtuellen System läuft, will ich natürlich auch, dass er auf der e4500 läuft.

Die Installation ist identisch. Einzig der dtlogin demon muss noch aktiviert werden, sonst gibt es kein Signal auf der SunRay. Dazu muss nur

# /usr/dt/bin/dtlogin -e

ausgeführt werden. Fertig….

Heute mal was kleines:

X11 Forwarding von Solaris auf Windows

Nachdem auf meinem Laptop jetzt schon ein relativ gut eingerichtetes OpenSolaris läuft und ich die Gui eigentlich ganz nett finde, nun der Versuch, X11 auf meinem Server auch von Windows aus nutzbar zu machen.

Die Standardeinstellung von SSH hat bereits X11-Forwarding aktiviert (siehe /etc/ssh/sshd.config), also brauch man da nicht mehr viel ändern.

Für Windows habe ich Putty für das X11 Forwarding über SSH und als X11 Client Exceed von Hummingbird (als Eval. verfügbar) . In den Verbindungseinstellungen von Putty gibt es einen Punkt Connection/SSH/X11 , dort kann man X11 Forwarding aktivieren. Als location gebe ich localhost:0 an.

Nun muss man nurnoch Exceed starten, dann die Putty Verbindung aufbauen und schon sollte X11 auf Windows laufen. Zum starten der Anmeldung reicht ein

# gnome-session

bzw für KDE:

# kde-session

Schöne Sache, funktioniert wunderbar…

Nachdem ich heute versucht habe, ein paar Kleinigkeiten zu kompilieren, bin ich im Netz auf einen interessanten Vergleich gestoßen. Hier geht es um die Geschwindigkeit von verschiedenen Compiler im Vergleich.

Also habe ich mir mal SunStudio 12 heruntergeladen und installiert und versuche, die Benchmarks einmal nach zu vollziehen.

Besonders das parallele kompilieren mit dmake (SunStudio) finde ich interessant, zumal ich ja 6 CPUs zur Verfügung habe. So ist die Systemauslastung bei gmake bei ~ 17%, bei dmake aber fast konstant bei 100%.

Kompiliert wird wie im Beispiel die aktuelle gtk-Version. Die Zeit wird mit /usr/bin/time gemessen. Alle make Aufrufe sind außerdem silent (-s)

Ergebnisse

./configure:

Real: 4:03,9
User: 28,7
System: 3:19,9

gmake:

Real: 54:00,2
User: 33:10,5
System: 16:56,5

solaris_make:

Real: 53:38,2
User: 33:19,2
System: 16:23,6

dmake:

Real: 10:46,7
User: 20:46,9
System: 18:48,7

Von nun an wird nurnoch mit dmake kompiliert…

Wenn man nun aber mal den Vergleich mit den 4 Opterons von der Seite nimmt, jeder mit einer Frequenz von 2400 Mhz:

6 UltraSparc 336 Mhz: 10:46 Minuten

4 Opterons 2400 Mhz: 18 Sekunden

Auf 4 UltraSparcs heruntergerechnet bleiben noch knapp 16 Minuten Rechenzeit. Das heißt wiederum, dass 4 UltraSparcs ungefähr 55 mal langsamer als die 4 Opterons sind. Unter der Annahme, dass der Takt eine gleichmäßige Beschleunigung bringt, würden 4 Opterons mit je 336 Mhz hier also knapp 2 Minuten rechnen, macht einen unterschied vom Faktor 8.

Im Laufe der Evolution haben sich aber nicht nur CPU sondern auch Speicher etc verbessert. Grob geschätzt ist eine aktuelle Plattform mit gleichem Takt wie damals also 8 mal so schnell (oder mit heutigem Takt 55 mal so schnell).

Wenn man nun das Preis/Leistungsverhältnis mit betrachtet und 80 Euro für eine 4 CPU Plattform mit Ultrasparc II CPUs als Grundlage nimmt, müssten 4 Opterons etc für 4400 Euro verkauft werden.

Da sie aber wohl billiger erhältlich sind, war der Kauf der E4500 Preis/Leistungstechnisch ein Schuss in den Ofen icon biggrin Solaris und make